Predator von 1987 mit Arnold Schwarzenegger in der Rolle des Major Dutch Schaefer – Anführer einer Spezialeinheit, welche im Dschungel Zentralamerikas einen Minister aus den Fängen von Rebellen retten soll und dann mit einem außerirdischen Jäger konfrontiert wird – ist nicht nur ein SF- und Actionfilm, welcher den Kalten Krieg aufgreift, sondern darüber hinaus auch eine Analogie auf den Vietnamkrieg und eine Studie über das Wesen des Menschen.
Eine Zusammenfassung der Handlung und weitere Informationen finden Sie auf
wikipedia.
Die Anfangsszene mit dem die Erdatmosphäre penetrierenden Predator-Raumschiff signalisiert, dass die Handlung auf einen Konflikt zwischen Mensch und Predator hinauslaufen wird. Doch zuerst tritt die Alien-Handlung in den Hintergrund.
Wie auch Rambo ist Dutch Schaefer ein integrerer Kämpfer mit moralischen Richtlinien. Er misstraut „denen da oben“ in Gestalt von General Phillips, ganz besonders aber dem ehemaligen Kameraden und nun sinistren CIA-Agent Major Georg Dillon; auf einen Auftrag in Berlin ist Schaefer durchaus stolz, einen ebensolchen in Libyen hatte er mit der Begründung sie seien keine Mörder abgelehnt, was der skrupellose CIA-Mann nicht nachvollziehen kann. Dabei ist die moralische Haltung auch ein gewisses Kuriosum, wenn man die verrohte, primitive Truppe Schaefers während des Hubschrauberflugs zum Einsatzort vorgeführt bekommt. Ein Bezug auf den Vietnamkonflikt ist, abgesehen von dem den Film bestimmenden Dschungelkampf gegen einen omnipräsenten Gegner, das Hören von Rockmusik während des Fluges, wie es bei Vietnam-Piloten vorkam.
Naheliegend ist es ebenso, die Mission in Südamerika als Anspielung auf die Einflussnahme der USA in ihrem „Vorhof“ zu sehen, u. A. die Invasion auf Grenada 1983 gegen den Sozialreformer Maurice Bishop, welcher mit Kuba und der Sowjetunion paktierte, die Unterstützung der Contras in Nicaragua seit der Machtübernahme der linksgerichteten Sandinisten 1979, die Operation „Just Cause“ in Panama 1989 maßgeblich wegen des in Drogenhandel und Geldwäsche verstrickten Oberbefehlshabers der panamaischen Nationalgarde Manuel Noriega oder auch die gescheiterte Invasion der USA in der Schweinebucht auf Kuba 1961 und der von der CIA gesteuerte Umsturz Jacobo Arbenzs in Guatemala 1954.
Aber die Analogie auf den mit der „Golf von Tonkin“-Resolution 1964 eskalierenden und 1975 mit der Einnahme Saigons endenden Vietnam-Krieg ist immanent. Trotz zahlreicher Bombardements und des massiven Einsatzes von Soldaten konnten die USA den Gegner Mitte der 60er nicht nennenswert einschränken. Ganz im Gegenteil wendete sich die Situation nach der nordvietnamesischen TET-Offensive 1968, welche zwar zurückgeschlagen werden konnte, aber verheerende psychologische Konsequenzen hatte, besonders auf die kritische Öffentlichkeit. Die „Vietnamisierung“ (weniger US-, mehr südvietnamesische Soldaten) unter Nixon, dessen Annäherung an China konnten eine Niederlage genauso wenig verhindern wie der der gelungene Rückschlag der nordvietnamesischen „Oster-Offensive“ 1972 und die anschließenden Verhandlungen: Nachdem 1973 die Bombardierung der kambodschanischen Rückzugsgebiete ausgesetzt wurde, sowie die finanzielle und militärische Unterstützung der USA für Südvietnam gekürzt wurde, konnte Nordvietnam bis 1975 den Sieg erringen.
Gründe für das Scheitern der Amerikaner war v. A. deren mangelnde Historizität: Man setzte sich nicht mit der Kultur eines Landes auseinander und versuchte den Feind mit gewaltigen Mengen Bomben niederzuringen. Diese Praxis zusammen mit dem brutalen Vorgehen gegen Kollaborateure führte jedoch eher zu einer Solidarisierung der südvietnamesischen Bevölkerung mit Nordvietnam. Im Rahmen des „Phoenix“-Programms verließ man sich auf südvietnamesische Spitzel, die den USA helfen sollte den Widerstand des Nordvietnam unterstützenden in Südvietnam operierenden „Vietcong“ (der umgangssprachlichen Bezeichnung für die „FNL-Guerillaarmee“) zu brechen. Diese missbrauchten die Amerikaner aber nicht selten für ihre eigenen Interessen, so dass letztlich Unschuldige zu Tode kamen. Zudem waren die amerikanischen Soldaten nicht auf einen Guerilla-Krieg im Dschungel vorbereitet: Der Feind war omnipräsent und kämpfte einen asymmetrischen Krieg, wie er heute im Irak und in Afghanistan stattfindet, was die US-Truppen erheblich unter Druck setzte und die Kriegsführung weiter brutalisierte. Dies führte zu zahlreichen Eskalationen; gut dokumentiert ist z. B. das Kriegsverbrechen von My Lai, bei dem US-Soldaten zahlreiche Zivilisten ermordeten.
Die erste Eskalationsstufe des Films wird erreicht, nachdem die Spezialeinheit die Opfer des Predators findet: Es handelt sich um einen Teil der Besatzung des abgestürzten Hubschraubers, die bestialisch gehäutet und kopfüber an Bäumen aufgehängt sind. Das Häuten stellt eine Parallele zu tribalen Völkern her, bei denen das Sammeln eines Skalps als Trophäe üblich war. Darauf beginnt sich in der Truppe ob des animalischen Feindes im unübersichtlichen Dschungel Unruhe auszubreiten. Diese Angst steht archetypisch und symbolisch für die jungen, unerfahrenen Soldaten, die vom US-Militär bevorzugt an vorderster Front eingesetzt wurden. Diese trafen im „Herz der Finsternis“ (als Symbol für brutale Ausbeutung und undurchdringlichen Dschungel) auf den tellurischen und autochthonen nordvietnamesischen Partisanen schmittscher Prägung, der jederzeit auftauchen und verschwinden konnte und den Feind mit archaischen Fallen demoralisierte. Z. B. Gruben mit Bambusspitzen oder einfache, aber tödliche Sprengfallen, siehe dazu auch
Taktiken im Vietnamkrieg.
Kurz darauf trifft die Eliteeinheit auf das Lager der Rebellen, deren Militärexperten russische Militärberater sind. Nachdem Schaefer die Exekution einer Geiseln beobachtet, wird das Lager gestürmt und alle Rebellen bis auf eine Frau, Anna, werden getötet. Sie finden die Geiseln ermordet auf. Nun stellt sich heraus, dass der Minister niemals existierte und dass es sich bei den Geiseln um CIA-Mitarbeiter handelt: Die anfängliche Geschichte sollte nur der Köder sein, um Schaefer zu überzeugen den Auftrag anzunehmen, der in Wahrheit keine Rettungs-, sondern eine Tötungsmission war.
Der menschliche Feind ist nun besiegt, routiniert und erfolgreich, wie es sich für einen US-Leinwandsoldaten gehört. Vielleicht war Schaefer dabei auch seine aufgrund des Namens naheliegende teutonische Vergangenheit, sprich seine deutsche Gründlichkeit, von nutzen? Die die Rebellen unterstützenden russischen Militärberater stehen für den sinistren Feind im Hintergrund, der die Bedrohung erst ermöglicht. Dies waren im Fall des Vietnamkriegs, die Sowjetunion und China. Nordvietnam verstand es jedoch durchaus die beiden Großmächte gegeneinander auszuspielen um Unterstützung von beiden Seiten zu erhalten. Erst durch diese Stilisierung von einem Regionalkonflikt zu einem Stellvertreterkrieg wurde aus dem Vietnamkrieg ein Ereignis globaler politischer Bedeutung.
Die Soldaten werden auch von klandestinen Elementen in den eigenen Reihen bedroht in diesem Fall der CIA und der Generalität, ganz dem Klischee vom tapferen, kleinen Soldaten entsprechend. Diese Erfahrung steht beispielhaft für die politisch motivierte Kriegsstrategie in Vietnam, die wenig Rücksicht auf die regionalen Umstände und Probleme nahm. Bei der Schlacht um den sogenannten „Hamburger Hill“ (1987 von John Irvin
verfilmt) vom 10. bis 20. Mai 1969 in der Nähe zur laotischen Grenze auf dem Hügel Dong Ap Bia, schickte die amerikanische Generalität trotz des geringen strategischen Werts zahlreiche Soldaten in ein Schützengrabengefecht und gab den Hügel nur wenige Tage später wieder auf. Diese Schlacht wurde in der Öffentlichkeit kritisch rezipiert und führte zu einer weiteren Vietnamisierung und dem damit einhergehenden Rückzug der USA.
Nun beginnt die zweite Eskaltionsstufe, der eigentliche Konflikt, der mit dem Predator; entsprechend oft wird nun in die Perspektive mit Wärmebildkamera und verzerrten Stimmen gewechselt. Das unsichtbare und überlegene Alien taucht aus dem Nichts auf und tötet nach dem „Zehn kleine Negerlein“-Horrorfilmschema die Mitglieder der Elitetruppe, nicht ohne sich von jedem eine Trophäe zu holen. Trotz seiner Fremdheit wird er dem Menschen dabei immer ähnlicher, der in der Menschheitsgeschichte selbst oft genug als überlegener Jäger aufgetreten ist.
Eine klischeehafte Komponente gewinnt das Duell zwischen dem amerikanischen Ureinwohner Billy und dem Predator, der als stereotyper Indianer Fährten lesen kann, das Unheil spürt und sich dem Alien schließlich mit einem Messer stellt.
Schließlich, und dies ist die dritte und finale Eskalationsstufe, stellt sich auch Dutch dem Predator in einem engen Tal, aus dem es kein Entrinnen gibt – die Örtlichkeit deutet das Eschatologische der Handlung an: Dutch findet durch Zufall heraus, dass sich der Predator täuschen lässt, denn der Außerirdische benutzt ein Infrarotsichtgerät, entsprechende Wellen lassen sich durch Schlamm tarnen. Schaefer begibt sich nun auf die gleiche Ebene wie der Gegner: Archaisch mit Schlamm beschmiert und zahlreiche Fallen installierend, wird er selbst zum tellurischen und autochthonen Kämpfer, der sich auf seine urmenschlichen Instinkte als Jäger und Sammler beruft, die jenen des Außerirdischen letztlich überlegen sind; hier sei besonders an die Sequenz erinnert, in der Schwarzenegger gleich einem archaischen Homo sapiens schlammbedeckt die Fackel schwingt (im Trailer zu sehen). Nur auf diese Weise kann der Predator als Verkörperung menschliche Urangst und High-Tech-Guerillero besiegt werden, nachdem moderne Waffen nicht die erwünschte Wirkung zeigte.
In der Realität des Vietnamkriegs kommt dies dem Versuch gleich, nach Napalmflächenbombardements und dem massiven Einsatz von Munition (amerikanische bzw. südvietnamesische Soldaten feuerten anfangs blindlings das ganze Magazin ihrer Maschinengewehre mit einer Salve leer), dem Vietcong in einem ebenfalls asymmetrischen Krieg gegenüberzutreten (Phoenix-Programm), der jedoch aufgrund der kulturellen Unkenntnis der USA zu einer Brutalisierung mit insbesondere zivilen Opfern führte. Feuer mit Feuer zu bekämpfen ist nur in wenigen Situationen eine angemessene (militärische) Strategie: Israel oder die USA werden regelmäßig mit dem Vorwurf des Kriegsverbrechens konfrontiert, wenn Sie gezielte Tötungsoperationen ausführen oder massive Gewalt anwenden, denn Rechtstaaten mit moralischen Richtlinien werden dabei an ihren eigenen Idealen gemessen. So scheiterten die USA auch mit dem Versuch Guantanamo als Gefangenenlager für „nicht-gesetzlicher“ Kombattanten institutionell zu legitimieren.
Dabei ist der Predator kein Low-Tech-Krieger wie z. B. die Taliban, welche mit Handfeuerwaffen und Selbstmordattentaten gegen einen hochgerüsteten Gegner mit modernsten Fluggeräten und schweren Waffen antreten, sondern ein technisiertes Monster mit automatischem Zielsystem, Schutzschild, der Möglichkeit praktisch unsichtbar zu agieren und sich mit einer Atombombe selbst zu zerstören. Er entspricht damit eher der US-Kriegsmaschinerie mit Tarnkappenbombern, lasergesteuerten Bomben und ferngesteuerten Drohnen. Die symbolischen Rollen in
Predator wechseln zwischen den Protagonisten und sind nicht selten amorph angelegt, denn das Alien entpuppt sich antagonistisch zur High-Tech-Kampfmaschine auch als rudimentärer Jäger und setzt den Kampf zuletzt ohne seine Maske und Rüstung fort. Er beraubt sich somit seiner visuellen Überlegenheit und seines Schutzes um den Nervenkitzel zu steigern – selbstredend wird damit auch der Nervenkitzel des Zuschauers gesteigert, der nun das grausige Aliengesicht zu sehen bekommt. Diese Hybris wird dem Predator allerdings zum Verhängnis, da er den Menschen Dutch Schaefer unterschätzt und schließlich in den Selbstmord per Atombombe flieht.
Wer und was ist der Predator also? Er ist zum einen ein Symbol für den omnipräsenten und trotzdem unsichtbaren Gegner, wie er z. B. im Dschungel Vietnams zu finden war. Er vereint zudem den archaischen Jägertypus mit modernem High-Tech-Krieger und sprengt damit das Paradigma des Partisanen, der sich besonders auf seine Orts- und Kulturkenntnis beruft, aber mit unterlegenen Waffen kämpft. Das Alien ist zwar per se nicht erdverbunden, agiert jedoch in „seinem“ Jagdrevier. Dies bestätigt Anna, die aus Überlieferungen weiß, dass Predatoren die Gegen bereits häufiger in warmen Jahren aufsuchten. Die südamerikanischen Ureinwohner verstanden den Fremden jedoch nicht als Jäger, sondern als religiös-mythische Figur. In diesem Zusammenhang wird auch immanent, dass der Predator dem Typus Großwildjäger gleicht: Er jagt nur solche Beute, die auch eine gewisse Gefahr darstellt und damit Reputation verspricht. Dies offenbart Annas Erzählung „Wir finden unsere Männer. Manchmal ohne Haut und manchmal viel, viel schlimmer“, als auch der Umstand, dass der Predator an Anna kein Interesse zeigt (nebenbei ein schöner Beitrag zur Gender-Debatte). Die bestialische Zurschaustellung des toten Gegners entspricht der terroristischen Taktik die psycholgische Wirkung der Tat zu maximieren.
Das Sammeln von Trophäen verweist auf die Vergangenheit des Menschen. Der Film greift dies als tribalen Aspekt auf, denn der Indianer Billy nimmt die Nähe des Predators metaphysisch wahr. Trotzdem ist es der erst der moderne, hemdsärmlige Amerikaner, der den Predator als das erkennen kann, was er ist und diesen schließlich richtet: „Wenn es blutet, kann man es töten!“ Den Rückschritt in die eigene Geschichte symbolisiert bereits der Name des Fremden: Prä-Dator, also der Vorzeitliche, der aus der Vorzeit des (post)modernen Menschen stammt und symbolisch für das ursprüngliche Raubtier Mensch steht. Bindglied stellen hier die Ureinwohner dar, die für eine ursprüngliche Lebensweise stehen und noch in der Lage sind dessen Präsenz zu spüren.
In Reflektion auf das Wesen des Krieges bedeutet der Konflikt zwischen Mensch und Alien, dass eine Reduktion auf die eigenen Instinkte jeder Technik trotzen und diese überlisten bzw. zumindest ins Leere laufen lassen kann, was zahllose aktuelle Beispiele asymmetrischer Kriege in Afghanistan, in Israel oder im Irak verdeutlichen. Verfolgt man die Debatte über Kriegsführung weiter, stehen sich somit der distanzierte High-Tech-Krieg und unmittelbare Counter-Insurgency gegenüber: High-Tech-Waffen verfehlen ihre Wirkung bei einem dezentral und klandestin agierenden Gegner, gegen-terroristische Maßnahmen außerhalb oder auf der Grenze dessen, was Moral und Rechtsstaat zulassen (Folter, gezielte Tötung), führen wiederum zu einer Delegitimation des demokratischen Wertehorizonts.
Konsequent ist die Wahl des Schauplatzes für den weitestgehend redundanten
Predator 2 (1990): Los Angeles als Schlachtfeld von Drogenbanden, eine machtlose Polizei und mittendrin der außerirdische Trophäenjäger. Die Stadt, der „Großstadtdschungel“ (wiederum ein Dschungel), der Häuserkampf ist mit seiner Unübersichtlichkeit eines der paradigmatischen Schlachtfelder des 20. Jahrhunderts und Schreckgespenst aller Kriegsführer. Typisch für solche Szenarien ist, dass nun auch Zivilisten zu den Opfern gehören. Der Plot ist letztlich austauschbar, zuletzt kommt es erneut zum Kampf Mensch gegen Predator, der Mensch obsiegt und wird diesmal sogar von dessen Kameraden geehrt. Die Alien vs. Predator-Sequels von 2004 und 2007 reduzieren die Reihe schließlich auf einen Gladiatorenkampf.
Abseits der politologischen Debatten kann
Predator nur bedingt überzeugen; der SF-Aspekt – so könnte man meinen – dient dabei als Mittel zur Erklärung von Plot-Ungereimtheiten. Versucht man den Einsatz von Waffen zu politisieren, z. B. als Aspekt zur seelisch-geistigen Befreiung (Franz Fanon), wird deutlich, dass der Film letztlich nur die eigene Redundanz zelebriert – der Predator holt die Toten, da er Trophäen sammelt: Töten dient nur als Mittel zum Zweck. Hieraus ergibt sich eine Inkohärenz bezüglich einer kritischen Aufarbeitung des Vietnamkriegs.
Letztlich ist diese Form autoreflexiver Gewalt inhärentes Merkmal jeglicher Action-Filme. Mit seiner innovativen SF-Action-Mischung, der Vietnam-Analogie (wenn man diese auf Taktik und Strategie bezieht und weniger als Kritik am Vietnamkrieg selbst) und dem sich aus dem Konflikt zwischen Prä-Dator und Mensch entspannenden Diskurs über das Wesen des Menschen und des Krieges, sticht der Film dennoch aus der Masse zeitgenössischer Actionfilme heraus.